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Corporate Reputation als Investment-Thema: The Good, the Bad and the Ugly!

Corporate Reputation als Investment-Thema: The Good, the Bad and the Ugly!

Die Reputation eines Unternehmens ist einer der stärksten Werthebel. Auf der positiven Seite ist die Reputation der Garant für hohen Pricing Power und damit hohe Umsätze und Margen. Auf der negativen Seite hat kaum ein Ereignis solch negative Wirkung auf die Aktienkurse wie ein Reputationsschaden. Ob nun der Untergang von BPs Ölplattform Deepwater Horizon, Toyotas klemmende Gaspedale oder ganz aktuell Volkswagens „Dieselgate“: die Kurse schießen meist weit über den rein finanziellen Schaden (wie bspw. Strafzahlungen) nach unten hinaus.

Investoren tun sich allerdings häufig schwer, dieses Thema richtig zu greifen. Viele Anleger meiden Unternehmen in Reputationskrisen dann gänzlich, andere sehen solche Unternehmen als reine Spekulationsobjekte an. Die große Wertwirkung in beide Richtungen einerseits und die geringe Analysesicherheit andererseits gehen natürlich Hand in Hand. Reputation ist daher stets ein sehr sensibler Aspekt jeder Bewertung. Grund genug, sich als Investor, Analyst oder allgemein als Unternehmensbewertungs-interessierter dieses Thema etwas genauer anzusehen.

Der Referent Prof. Dr. Matthias Meitner führt in seinem Vortrag durch die Sonnen- und Schattenseiten des recht aktuellen Investment-Themas „Corporate Reputation“. Diskutiert wird u.a., warum aus Sicht des Investors Reputation nicht gleich Reputation ist, weshalb ein Unglück selten alleine kommt, warum Superstar-CEOs mit Vorsicht zu genießen sind und welches eigentlich der wertmaximale „Öko-Grad“ eines Unternehmens ist. Mit zahlreichen Praxisbeispielen aus vielen Jahren Erfahrung als langfristig orientierter Aktieninvestor.