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Benchmark Reform: Aktueller Entwicklungsstand und konkrete Übergangsproblematiken

Die Etablierung eines neuen Systems von Referenzzinssätzen ist weltweit in vollem Gange. In der Eurozone steht in den kommenden Monaten insbesondere der Übergang von EONIA zu €STR sowie die Entwicklung von Term Rates als EURIBOR-Fallbacks und potenziellen EURIBOR-Nachfolgern im Fokus. Bis Mitte 2020 sind Neuprodukteinführungen bei den CCPs sowie die Umstellung der Diskontierung vorgesehen. Andere Märkte sind diesbezüglich bereits weiter. Die Vorbereitungen für eine Ablösung der LIBORs bis Ende 2021 laufen daher auf Hochtouren. Dies wirft in diversen Bereichen spannende Fragen auf, angefangen von neuen Kreditvertrag-Standards nach LMA, über Bewertungsthemen (xVA / CVA) bis hin zum Hedge Accounting. 

Bis Ende 2020 müssen Marktteilnehmer nicht nur den Übergang managen, sondern auch unterschiedliche Herausforderungen bei der Einführung neuer Produkte lösen. Beispielsweise sind für Kredite auf Basis risikofreier Zinssätze neue Anforderungen zu erfüllen, welche die gesamte Prozess- und Systemlandschaft betreffen.

Die Lecture gibt einen Überblick über den aktuellen Entwicklungsstand, die weitergehenden Planungen sowie die jeweiligen Konsequenzen für Marktteilnehmer. Sie bietet auch Raum für Fragen und fachlichen Austausch.