Positionspapier zur staatlich geförderten Altersvorsorge in Deutschland – Neuauflage 2026

Publikation vom 05. Februar 2026
CFA Society Germany Details

Das Thema Altersvorsorge ist angesichts des demographischen Wandels und der aktuellen Diskussionen um die langfristige Stabilität des Rentensystems wichtiger denn je. Insbesondere das System der privaten Altersvorsorge ist in den vergangenen Jahren nur begrenzt weiterentwickelt worden.    

2019 hat die Arbeitsgruppe Altersvorsorge der CFA Society Germany mit seinem „Positionspapier zur Reform der staatlich geförderten Altersvorsorge in Deutschland“ erstmals auf erhebliche Schwächen bestehender Förderinstrumente hingewiesen - darunter hohe Kosten, geringe Transparenz, eingeschränkte Portabilität und niedrige Renditechancen durch starre Garantieanforderungen. Diese Herausforderungen bestehen weiterhin und haben sich teilweise verschärft.   

In dem 2026 aktualisierten Positionspapier formulieren die Autoren sieben konkrete Empfehlungen, um die aus Sicht des Verbandes dringlichsten Reformbedarfe im Bereich der betrieblichen und privaten Altersvorsorge zu adressieren.   Das aktuelle Paper zeigt, wie eine Integration von betrieblicher und staatlich geförderter privater Altersvorsorge, eine deutlich schlankere Kostenstruktur, der Verzicht auf Garantien in der Ansparphase sowie eine stärkere Kapitalmarktorientierung die Rentenleistungen erheblich steigern können. Ergänzend sprechen sich die Autoren für Modelle aus, die das Langlebigkeitsrisiko in der Auszahlphase effizient absichern, ohne die Renditechancen durch teure Garantien zu begrenzen.   

Die CFA Society Germany versteht das Positionspapier als konstruktiven Beitrag zur aktuellen Rentendebatte und als Angebot an Politik, Sozialpartner und Öffentlichkeit, die Reformdiskussion faktenbasiert und generationengerecht weiterzuentwickeln.    

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CFA Society Germany